Klimaneutrales Nahwärmekonzept der Gemeinde Gutach


Die caldoa GmbH war hier für die Errichtung der Eisspeicheranlage verantwortlich und hat sich auch darüberhinaus in die Konzeptionierung eingebracht. Weiteres ist dem Artikel der Badischen Zeitung zu entnehmen…

Minister lobt klimaneutrales Wärmekonzept (veröffentlicht am Di, 24. April 2018 auf badische-zeitung.de)

caldoa GmbH | Systemtechnikanbieter für Eisspeicher/Wärmepumpen-Gesamtlösungen


Die caldoa GmbH mit Sitz in Friedrichshafen hat sich 2018 zum Jahresbeginn weiter verstärkt, um über die Kernkompetenz der Eisspeichertechnik hinaus, auch Wärmepumpen mit ins Produktprogramm aufzunehmen. Weitere Mitarbeiter werden im Jahresverlauf hinzukommen, um die Unternehmensentwicklung mitzugestalten und die steigende Nachfrage zur angebotenen Technologie zu befriedigen.

caldoa ist damit ab sofort in der Lage Eisspeicher/Wärmepumpen System-gesamtlösung anzubieten!

Ein Dienstleistungsangebot ergänzt die Produktlinien und reicht aktuell von der fachlichen Planungsunterstützung, wie der Ermittlung technischer Daten für den weiteren Planungsprozess bis hin zu Ingenieursleistungen, wie etwa der Durchführung von Anlagen-Simulationen oder der Erstellung von projektspezifischen Konzeptstudien rund um das Thema Eisspeicher und Wärmepumpen. Auch hier ist ein weiterer Ausbau geplant.

Um dem hohen Qualitätsanspruch an eine Planungsunterstützung während der Konzeptphase gerecht zu werden, verwendet das caldoa Team aus Ingenieuren, Meistern und Technikern modernste Software-Tools, die außerdem eine zeitnahe Zuarbeit sicherstellen. Jeder im Team ist als Spezialist seines Fachs mit dafür verantwortlich, dass sowohl qualitativ als auch technologisch höchste Maßstäbe erfüllt werden.

Der hier verlinkte erste Teil „Übersicht Wärmepumpenserie“ zeigt die aktuelle Standard-Wärmepumpenbaureihe, die caldoa in Verbindung mit Eisspeichern und der eigenen Eisspeicherregelung und Visualisierung anbietet.

 

 

BAFA Zuschuss Wärmepumpen | Änderung beim Antragsverfahren ab 2018


Bisher konnten Privatpersonen, Kommunen, kommunale Gebietskörperschaften, Zweckverbände und gemeinnützige Organisationen  den Förderantrag auch innerhalb einer Zeitspanne von bis zu 9 Monaten NACH Durchführung der Maßnahme, wie z. B. der Umstellung auf effiziente Wärmepumpen stellen. Das ändert sich – mit einer Übergangsregelung – ab 2018. Anlagen, die bis 31.12.

Nach Informationen, die auf der Webseite des Bafa zur Förderung effizienter Wärmepumpen veröffentlicht wurde, gleicht man damit die Antragsverfahren zwischen o. g. Personenkreis und Unternehmen bzw. gewerblicher Nutzung an. Hier musste der Förderantrag schon immer VOR der Beauftragung der Maßnahme gestellt werden.

Details zum Antragsverfahren und weitere Infos dazu erhalten Sie direkt auf der
Webseite! Es gibt auch noch einen separaten Link zur Sonderregelung (Übergangsfrist bis 30.09.2018!), welche per Antrag ebenso in Anspruch genommen werden kann. Hier gilt es aber genau hinzuschauen.

Das sollten Sie bei der Planung einer Großwärmepumpenanlage vermeiden!


Kann der Handwerker bei Wärmepumpen kleiner 20 kW mittlerweile schon auf eine Reihe gut ausgearbeiteter Hydraulik-/Schaltschemen und Einbauempfehlungen zurückgreifen, sei es vom Hersteller oder von Organisationen wie dem BWP e. V. (z.B. Ratgeber Hydraulik) oder VDI (4645), so ist der Planer von Großwärmepumpen immer noch vermehrt auf die Herstellerexpertise angewiesen. Es gibt sehr viel Fehlerpotenzial beginnend schon in der Entwurfsphase bis hin zum Betrieb der Anlage, wie in den folgenden Beispielen (sicher gibt es noch mehr!):

  • Gleichzeitige Heiz- und Kühlprozesse nicht für die Effizienzverbesserung nutzen
  • Wahl zu niedriger Kaltwassertemperaturen (Klimakälte)
    kleiner 12 °C
  • Zu hohe Vorlauftemperaturen bei gleichzeitig niedriger Wärmequellentemperatur im Heizbetrieb
  • Zu kleine oder falsch dimensionierte Pufferspeicher
  • Betrieb ungeregelter Pumpen und Kreisläufe
  • Verzicht auf gleitende Regelung der Vorlauftemperaturen
  • Stufige Verdichterleistungsregelung anstatt stufenlose gleitende Prozessführung
  • zu komplexe Hydraulikschemen, die regelungstechnisch nur schwer beherrschbar, geschweige denn durchschaubar wären
  • Ausnutzung des vorliegenden Potenzials der Wärmepumpennutzung nur auf Grundlage theoretisch ermittelter COP/EER festlegen und kein begleitendes Monitoring der Anlagen einplanen
  • Bei der Wahl des Kältemittel nur auf niedrigen GWP achten. Es stehen für nahezu jede Anwendung Kältemittel mit entsprechend angepassten Eigenschaften heute schon zur Verfügung!

Sollten Sie zu einzelnen Punkten mehr wissen wollen, so steht es Ihnen frei, mich über die bestehenden Kanäle – auch direkt – zu kontaktieren. Jeder Punkt für sich wäre schon einen eigenen Beitrag wert.

Feedback ist ausdrücklich erwünscht!

Kommentar | 13. BWP-Forum – Marktanreize vs. Strompreisentwicklung


Die Wärmepumpe – auch die Großwärmepumpe – avanciert zu einer ernstzunehmnenden Komponente – vielleicht sogar zum wichtigsten Baustein bei der Verknüpfung des Strom- und Wärmemarkts. Darin sind sich alle Fachleute einig. Der zweite Tag (04.12.15) des 13. BWP-Forums in Berlin stand ganz im Zeichen der Großwärmpeumpentechnologie.

Aber diese Denkweise scheint noch lange nicht in der Politik angekommen zu sein?! Es werden zwar große Förderprogramme aufgelegt, trotzdem mag der „Knoten nicht platzen“. Der Sanierungsstau löst sich nur langsam. Das brachliegende Potenzial, das im Einsatz der Großwärmepumpentechnik schlummert, wird bei vielen Projekten und auch wichtigen Industriestandorten nur zögerlich genutzt.

Verwunderlich ist, dass während jeder Veranstaltung zum Thema Wärmepumpe (allgemein) oder zu alternativen Wärmequellen wie „Abwasser“ (vgl. Fachtagung Nutzung von Abwasserwärme am 19.11.2015; Stuttgart) niemals über die Strompreispolitik als Ursache des eher mäßig wachsenden Wärmepumpen-marktes gesprochen wird. Was nützen denn 4.500 Euro für eine Sole/Wasser-Wärmepumpe, wenn man trotz guter Arbeitszahl bei den Betriebskosten nur unwesentlich besser  abschneidet als eine Gas-Brennwert-Heizung mit Solarthermie als Unterstützung. Entweder wird die Situation vollkommen fehleingeschätzt oder es wurde mittlerweile aufgegeben, den Missstand immer wieder auf den Tisch zu bringen. Die Wärmepumpe ist für diejenigen interessant, die schon gleich oder vielleicht in naher Zukunft eine Photovoltaik einplanen. Damit ist die Wärmepumpe eine Möglichkeit, den Eigenverbrauch zu optimieren. Das beschränkt natürlich das Marktpotenzial auf die „Besserverdiener“.

FAZIT: Der Strompreis ist der Hebel, welcher den Wärmepumpenabsatz wieder in seine alte Trendspur bringen könnte. Auflagen wie Smart-Grid-Fähigkeit oder flexible Tarife der Energieversorger bei gleichzeitiger Bereitstellung größerer Puffervolumen könnten die Bedingung sein, einen vergünstigten Strompreis (ohne EEG-Umlage, mit gleicher Abgabenlast wie Öl oder Gas) anzubieten. Regionale Stromanbieter müssen einen solchen Einheits-Tarif anbieten, hätten aber die Möglichkeit, die Wärmepumpe als Lastausgleich zu nutzen. Wäre das nicht eine denkbare Lösung?! Kalte Nahwärmekonzepte könnten zusätzlich dazu beitragen, die Wärmequellenerschließungskosten für die einzelnen Haushalte auf ein Minimum zu reduzieren.

…eine gelebte Verknüpfung von Strom- und Wärmemarkt.